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Am 2. Mai 2026 blickte die gesamte Sportwelt auf Japan. Im ausverkauften, legendären Tokyo Dome stiegen vor einer gigantischen Kulisse von rund 55.000 Zuschauern die beiden ungeschlagenen Superstars Naoya Inoue und Junto Nakatani in den Ring. Es war das größte rein japanische Box-Event der Geschichte – ein historischer Blockbuster um die unumstrittene Krone im Superbantamgewicht.

Wie war der Kampf? Es wurde der erwartete, hochklassige Abnutzungskampf auf absolutem Elite-Niveau. „Das Monster“ Naoya Inoue übernahm früh mit blitzschnellen Jabs und kontrollierter Distanzarbeit das Kommando. Doch Nakatani – ein unbequemer, extrem zäher Rechtsausleger – hielt mit enormem Herzblut dagegen und feuerte immer wieder gefährliche Kombinationen ab.

Die Vorentscheidung fiel in der zehnten Runde: Bei einem unabsichtlichen Kopfzusammenstoß zog sich Nakatani eine schwere, stark blutende Verletzung über dem linken Auge zu, die später sogar operiert werden musste. Inoue nutzte diese Schwäche eiskalt aus, erhöhte das Tempo und deckte den sichtlich gezeichneten Herausforderer mit präzisen Treffern ein.

Nach zwölf packenden, physisch extrem harten Runden werteten die Punktrichter den Kampf einstimmig für den alten und neuen Champion (116-112, 116-112, 115-113). Ein absoluter Klassiker, der Inoues Status als P4P-König untermauert.

Text: Muhammed, Foto: Von 首相官邸ホームページ, CC BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=129202730