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Elternbrief zum Ferienanfang

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

nun ist bereits ein zweites, stark durch die Corona-Pandemie geprägtes Schuljahr zu Ende gegangen. Es ist allen am Schulleben Beteiligten deutlich anzumerken, wie erschöpft, wie ausgelaugt sie sind. Ab Montag wird der Familienalltag ein anderer sein. Viele Dinge werden wieder umorganisiert werden müssen. Das wird erneut große Anstrengungen kosten.

Ich hoffe dennoch, dass wir alle etwas herunterfahren und uns erholen können. Das nächste Schuljahr wird, so die Auskunft des Ministeriums, so beginnen, wie das alte aufgehört hat. Bitte lesen Sie dazu die Ausführungen auf dieser Homepage (s.u.).

Das Konrad Adenauer Gymnasium wird Sie auf der Homepage wie gewohnt zeitnah auch in den Ferien über die aktuellen Entwicklungen informieren. Bitte schauen Sie immer mal wieder vorbei. Sollten andere wichtige Angelegenheiten zu besprechen sein, schreiben Sie bitte das Sekretariat an.

So möchte ich Ihnen allen eine schöne Zeit wünschen. Bleiben Sie gesund!

Beste Grüße

HB Westerhoff

Schulmail vom 30.6.2021

Wir fassen hier für Sie das Wichtigste aus der aktuellen Schulmail zusammengefasst:

Wir starten in das neue Schuljahr grundsätzlich so, wie wir das laufende Schuljahr am Freitag (2.7.2021) beenden werden.

Konkret bedeutet dies:

  • Alle Schülerinnen und Schüler nehmen am Präsenzunterricht teil. Der Unterricht wird in allen Fächern nach Stundentafel in vollem Umfang erteilt.
  • Die Vorgaben für die Hygiene und den Infektionsschutz gelten fort.
  • Die Testungen zweimal pro Woche werden fortgesetzt. Personen mit nachgewiesen vollständigem Impfschutz müssen nicht getestet werden.
  • Auch im neuen Schuljahr gilt zunächst die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske im Innenbereich der Schulen, nicht dagegen im Freien. Die Notwendigkeit dieser Maskenpflicht wird aber nach den Sommerferien vom ersten Tag an im Lichte des Infektionsgeschehens und danach weiterhin regelmäßig überprüft.
  • Veranstaltungen zur Einschulung oder Aufnahme in die weiterführende Schule sind möglich. Es gelten die gegenwärtig für Abschlussveranstaltungen und Zeugnisübergaben geltenden Regeln entsprechend.

Die gesamte Mail können Sie unter diesem Link nachlesen!

Die neuen 5er!

Normalerweise starten unsere neuen 5. Klassen mit einem geselligen Kennenlernta…

Ferienförderung am KAG!

In diesem Schuljahr haben manche SchülerInnen einige Rückstände im Lernstoff. U…

Achtung Änderung: Eigenanteil für Lernmittel

Hier können Sie die Listen mit den Eigenanteilen für die Lernmittel für das näc…

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Spannende Einblicke in aktuelle Stadtentwicklungsprozesse in Kleve  bekamen die…

Verabschiedung - tschüs und alles Gute!

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Toller Erfolg im Science-Wettbewerb!

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Spendenaufruf der AG Fairständnis

Lesen Sie hier den Flyer mit allen Informationen! [gview file="https://adenauer…

Die neuen 5er!

Normalerweise starten unsere neuen 5. Klassen mit einem geselligen Kennenlerntag. Dann sehen sie zum ersten Mal, wer noch in der Klasse und in der ganzen Stufe ist, wer die KlassenlehrerInnen sind, und sie lernen ihren neuen Klassenraum kennen. Dieser Tag wird außerdem mit einem eigens gestalteten Programm umrahmt, damit unser neuen SchülerInnen sich auch gleich bei uns wohlfühlen.

Coronabedingt musste dieses Programm kurz vor den Sommerferien gekürzt werden. Trotzdem konnten wir immerhin jede Klasse einzeln im PZ begrüßen, und die neuen KlassenlehrerInnen haben sich mit vielleicht noch etwas mehr Herzblut als sonst dafür eingesetzt, dass es einen guten Start gab für die neuen Mitglieder unserer Schulgemeinschaft.

Stellvertretend für alle neuen Klassen sehen Sie oben die 5c von Frau Geißelbrecht und Herrn Ingensand. Man sieht: die Vorfreude auf’s KAG ist riesig!

Text: Judith Keßler, Foto: Stefan Ingensand

Ferienförderung am KAG!

In diesem Schuljahr haben manche SchülerInnen einige Rückstände im Lernstoff. Um ihnen zu helfen, gibt es die Ferienförderung am KAG, für die sich insbesondere unsere Referendarinnen und Referendare sehr engagieren! Lesen Sie hier einen ersten Bericht aus der ersten Föderwoche:

Trotz Ferien läuft das Lernen wirklich gut! Gestartet sind die drei frühen Gruppen ab 08:00 Uhr (2x Deutsch und Latein) mit dem bekannten Coronatest, einer gemeinsamen Vorstellungsrunde und Erwartungen an die Woche(n). Die Klassen und Jahrgangsstufen wurden innerhalb der Gruppen gemischt, sodass beide Seiten – besonders nach der isolierten Coronazeit – vom Austausch profitieren konnten. Es wurde intensiv und motiviert gearbeitet, sodass wir – ohne Schulgong – fast die Pause verpasst hätten. Der in der zweiten Woche zu bearbeitende Roman, wurde sogar bereits eigenständig angefangen zu lesen. Durch die kleinen Lerngruppen konnten wir den Ganztagsbereich gut nutzeń und in der Pause konnten die Bälle zum Spielen genutzt werden. Stefan Ingensand war bei einer Taube behilflich, die am Lateinprogramm teilnehmen wollte und nach einer gemeinsamen Anschlussrunde (“Was nimmst du heute aus dem Kurs mit?”), waren alle doch relativ zufrieden und mit Plakaten, Merkzetteln und korrigierten Texten bepackt. Die späteren Gruppen – Englisch und Mathe – starten jeweils ab 09:30 Uhr.

Die Gruppen:

Fabian Peters mit Englisch

Marvin Ewald und Nele Janke mit Mathe

Friederike Müller mit Latein

Marie Klein mit Deutsch

Susanne Terörde mit Deutsch

Text / Fotos: Susanne Terörde

Achtung Änderung: Eigenanteil für Lernmittel

Hier können Sie die Listen mit den Eigenanteilen für die Lernmittel für das nächste Schuljahr einsehen. Bitte beachten Sie:

Die erste Liste (hier klicken) ist für die Klassen, die schon nach G9 unterrichtet werden. Bitte schauen Sie für die Klasse nach, die ihr Kind nach den Sommerferien besuchen wird! Diese Liste wurde am 11.6.2021 erneuert, da es ein neues Französischbuch gibt. Bitte schauen Sie nochmal herein!

Die zweite Liste (hier klicken) gilt für die Klassen und Stufen, die noch nach G8 unterrichtet werden. Auch hier schauen Sie bitte für die Klasse oder Stufe nach, die Ihr Kind nach den Sommerferien besuchen wird!

„Stadtentwicklung in Kleve“ – Exkursion des LK Erdkunde (Q1)

Spannende Einblicke in aktuelle Stadtentwicklungsprozesse in Kleve  bekamen die SchülerInnen des LK Erdkunde der Q1 unter fachkundiger Leitung der Stadtführerin Frau Schnütgen. Neben dem  neuen Bauplatz des KAG waren auch die umfangreichen Wohnneubauten im „Flora Quartier“  oder die  weitere Entwicklung des Bensdorp – und des XOX Geländes Thema. An dieser  Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an Frau Schnütgen für die interessante und sachkundige  Führung!

Lesen Sie hier das Protokoll zur Exkursion. Unsere Schülerin Frida Lemm (Q1) berichtet:

Treffpunkt der Exkursion war das Gelände der Hochschule an der alten Eisenbahnbrücke. Frau Schnütgen, langjähriges Klever Ratsmitglied, Stadtführerin und Archivarin des Franz-Matenaar-Archivs, informierte über viele interessante Aspekte zur aktuellen Stadtentwicklung und Stadtplanung in Kleve. Schwerpunkt der Exkursion ist die ehemalige Industriefläche zwischen Kellen und Bahnhof, wo unter anderem auch unser Gymnasium einen neuen Standort bekommt. Die Hochschule wurde 2010 auf einer großen Brachfläche gebaut. Dass eine Stadt, nah am Zentrum, so viel Freifläche wie Kleve hat, ist ungewöhnlich, liegt jedoch an der Tatsache, dass die ansässigen Industriegebäude zwischen Kellen und Bahnhof nach und nach abgerissen wurden. XOX Gelände und Bensdorp sind zwei Viertel mit Industriegeschichte, die durch erhaltene denkmalgeschützte Gebäude an die industrielle Vergangenheit Kleves erinnern. Dazwischen ist auf dem Unionsgelände neuer Wohnraum entstanden. Die bereits bewohnten Einheiten setzen sich aus 6 mehrstöckigen Punkthäusern und einer Wohnschlange zusammen. Außerdem ist für die Anwohner ein Parkhaus errichtet worden. Die grüne Gemeinschaftsfläche und die Mehrfamilienhäuser werden durch Wohnschlange und Parkhaus vor dem Industrielärm geschützt.
Kühlcontainer unmittelbar vor dem Wohnkomplex sorgen jedoch zurzeit für Unzufriedenheit der Bewohner. Sie verursachen Lärm, der den Schlaf der Anwohner stört. Weitere 200 Wohnungen entstehen zurzeit auf dem hinteren Teil des Union Geländes. Eine Tiefgarage wird außerdem gebaut. Durch ihren Bau gelangte man an Grundwasser, welches abgepumpt werden muss, um die Baustelle trocken zu legen. Dazu wurde ein großes Leitungsrohr überirdisch bis zum Spoykanal gelegt.
Auch die Wohnungen über dem Nettomarkt sind neu errichtet worden. Der Investor hat dieses Konzept gewählt, um Platzverschwendung durch großflächige einstöckige Einzelhandelsflächen zu vermeiden. Neben dem Nettomarkt, im denkmalgeschützten Bensdorpgebäude, sind einige Studentenwohnungen entstanden, die jeweils nachträglich mit einem Balkon ausgestattet wurden.
Der Nettomarkt hätte laut Einzelhandelskonzept nicht an diesem Standort errichtet werden dürfen, da es bereits einen großen Versorgungsmarkt (Brüggemeier) in der Nähe gibt. Man einigte sich dann aber darauf, die geplante Größe von 1200 qm auf 800 qm Geschäftsfläche zu reduzieren.
Nach einem Rückblick in die jüngere Modernisierung und aktuelle Baumaßnahmen der Stadt gewährte Frau Schnütgen uns Einblicke in diejenigen Projekte, die Kleve in Zukunft erwartet.
Das Theodor-Brauer-Haus (heute BBZ) wird neben dem neuen Schulstandort des KAG neu gebaut. Standorte aus Ober- und Unterstadt werden zusammengeführt. Auf dem XOX Gelände soll bis 2023 ein Inklusionshotel entstehen. Außerdem soll ein Seniorenheim und ein Technoclub errichtet werden. Ob und wie sich das verträgt ist die Frage, da man von einem Interessenskonflikt ausgehen kann (z.B. laute Musik und Ruhebedürfnis).
Auch die fahrradfreundliche Stadt für ein klimafreundliches Kleve ist in der Weiterentwicklung. Das Radverkehrskonzept beinhaltet unter anderem die Europa-Radbahn bis nach Nijmegen. Die Radbahn wird rege genutzt. Sie soll in Zukunft auch an Emmerich und Goch angebunden werden, fernab der Autostraßen. Das Argument, eine vernünftige Fahrradinfrastruktur zu entwickeln sei zu teuer (z.B. die rote Farbe der Fahrradwege) ist laut Frau Schnütgen nicht korrekt: es ist sogar günstiger, als ständig neue Autostraßen, Parkplätze und Parkhäuser zu bauen.
Sie ist optimistisch, dass Kleve bezüglich des Radverkehrs weiterhin Fortschritte macht und dass dies auch eine große Notwendigkeit darstellt. Aufgrund des Klimawandels muss in Bezug auf das Verkehrsverhalten ein Umdenken stattfinden. Frau Schnütgen ist sicher, dass die Quote der Radfahrer in Kleve steigt, wenn die Bedingungen attraktiver werden.
Eine weitere Veränderung erwartet die Stadt in Bezug auf den Autoschrottplatz in der Nähe des Bahnhofs. Teile der Fläche sind als Wohngebiet geplant, ein anderer Teil der Fläche soll die Ladestation für die Personenzüge beherbergen, welche ab 2027/28 nicht mehr mit Diesel sondern batteriebetrieben fahren soll. Dies geschieht im Sinne der Klimafreundlichkeit.
Auf der Freifläche gegenüber dem Bahnhof soll der Neubau des Konrad- Adenauer-Gymnasiums errichtet werden. Ein wichtiger Standortfaktor für die Wahl dieser Fläche ist die zentrale und verkehrsgünstige Lage direkt am Bahnhof. Die Schule ist so auch für Personen aus den umliegenden Orten gut zu erreichen. Ein weiterer Grund war, dass das Grundstück der Stadt gehört. Preisverhandlungen mit Privatgrundbesitzern wurden so vermieden. Der jetzige Standort des KAG am Köstersweg wird vermutlich als Wohngebiet umfunktioniert.
Kleve wird immer attraktiver und die Einwohnerzahlen werden in der Zukunft stark steigen. Die Immobilienpreise steigen allerdings durch die hohe Nachfrage.
Abschließend lässt sich sagen, dass es in Kleve zukünftig vermehrt Mehrfamilienhäuser geben wird. Der „nüchterne Zweckbau“ geht vor hübschen Einfamilienhäusern und Villen. Die Identität der Stadt soll jedoch trotz der vielen Um- und Neubaumaßnahmen erhalten bleiben.


Text: Frida Lemm (Q1), Fotos: Bruno Janßen

 

Konrad Adenauer Gymnasium Kleve

Konrad Adenauer Gymnasium Kleve