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Vergiss Shonen-Abenteuer und Superkräfte. Wer Rainbow: Nisha Rokubō no Shichinin liest, braucht einen starken Magen und Bock auf die ungeschönte Wahrheit. Das hier ist kein Wohlfühl-Manga, das ist ein Frontalangriff.

Japan in den 50ern: Sechs Jugendliche landen im Jugendknast und werden dort von sadistischen Wärtern und Ärzten systematisch kaputtgemacht. Klingt hart? Ist es auch. Aber genau in diesem Dreck lernen sie Sakuragi kennen, der ihnen zeigt, was es wirklich heißt, ein Mann zu sein und füreinander einzustehen. Der Vibe: Die Zeichnungen sind geisteskrank gut. Masasumi Kakizaki liefert einen Detailgrad, der jede Narbe und jede dreckige Zelle fast spürbar macht. Es ist dunkel, es ist eng, und es ist verdammt intensiv.

Warum lesen?

Kein Gelaber: Hier wird nicht über Freundschaft philosophiert, sie wird durch Schmerz bewiesen. Realitätscheck: Es zeigt die dunkle Seite des Nachkriegs-Japans, ohne den Zeigefinger zu heben. Emotionen ohne Kitsch: Wenn die Jungs leiden, leidest du mit. Wenn sie siegen, fühlst du es.

Fazit: Rainbow ist für alle, die Geschichten wie The Shawshank Redemption oder Sleepers feiern, aber das Ganze auf maximaler Intensität brauchen. Ein absolutes Brett über Loyalität in einer Welt, die dich tot sehen will. Wer auf Seinen-Manga steht und das hier ignoriert, hat das Genre nicht verstanden.

Text: Muhammed, Foto: Bild von Tung Lam auf Pixabay