Es war so recht ein Abenteuer, fünf Tage lang:
- Ohne Handys!
- Mobil nur mit dem Fahrrad oder den eigenen Beinen!
- Fast immer draußen, bei Regen und Sonne!
- (Fast) komplett vegetarisch!
- Überleben lernen im Wald!
- Mit Feuer zündeln!
- Teilweise blind!
So war die Montessori-Klasse 6d mit Frau Becker und Herrn Brouwers in der grenznahen Region rund um den Wolfsberg im Reichswald und bis in die Niederlande unterwegs. Ein beeindruckender Waldpädagoge von „Naturabenteuer-Niederrhein“ brachte den Kids bei, wie man solide Shelter zum Übernachten im Wald baut, worauf es beim Bogenschießen ankommt und wie aus Kratzen an einem Funkenstab mit guter Vorbereitung ein lebendiges Feuerchen entsteht, womit man auch Würstchen grillen konnte.
Es gab viele Spiele auf dem schönen Außengelände und im Reichswald, Murmelbahn-Challenges und Wikingerschach-Turniere, einen Spaziergang zu „Panna & Cioccolato“ (damit Frau Becker auf Italienisch bestellen konnte) und einen großen Ausflug mit dem Fahrrad nach Nimwegen. Dort besuchte die Klasse das Blindenmuseum und konnte selbst erleben, wie man sich blind in einer Wohnung, auf der Straße oder im Zug zurechtfindet und in einer Bar ein erfrischendes Getränk im Stockdunklen genießt. Tapfer meisterten sie an dem Tag 50 Kilometer mit dem Rad (die wenigsten mit E-Unterstützung)!
Nicht einmal den an allen Körperstellen festgebissenen Zecken gelang es, uns den Spaß am Draußensein dauerhaft zu vermiesen. Gesund kamen alle 28 Kinder wieder aus dem Abenteuer zurück nach Hause und konnten sich dann über die Pfingsttage gehörig ausschlafen.
Unser Dank geht an Stefan und die Eltern, die uns das Gepäck transportiert haben.
Text / Fotos: Beate Becker

