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Kann ein Zug, eine Stimme oder ein Alltagsgeräusch Musik sein? Für den französischen Komponisten Pierre Schaeffer war die Antwort klar: ja.

In den 1940er-Jahren begann er, Geräusche aufzunehmen und mit Tonband zu bearbeiten – schneiden, rückwärts abspielen oder verändern. So entstand die Musique concrète, also Musik aus echten Klängen statt Instrumenten. Ein bekanntes Beispiel ist „Étude aux chemins de fer“,  das nur aus Zuggeräuschen besteht.

Es zeigt, wie Stimmen und Klänge verfremdet und neu zusammengesetzt werden. Zusammen mit Pierre Henry entstand außerdem die Symphonie pour un homme seul – eine „Symphonie“ ganz ohne Orchester. Die Idee dahinter war neu und prägend: Heute findet man ähnliche Techniken in elektronischer Musik, Hip-Hop oder Film-Sounddesign.

Fazit: Musique concrète zeigt, dass Musik überall steckt – man muss nur genau hinhören. Und wenn ihr euch selbst ein Bild von dieser unheimlichen Musik machen wollt, ist hier ein Link zu einem der Stücke:

Text: Jolina / Avelina, Video: Youtube; Foto: Sergio.gonzalez.gonzalez, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons