Eine Olympiade für Pädagogik? – Ja, das geht! Denn man kann ja nicht nur seine sportlichen Qualitäten im Wettkampf messen, sondern auch seine geistigen. Und das ist mindestens genauso spannend! Das erfuhren unsere Schülerinnen Nayri und Nina, die an eben jener Olymüiade teilnahmen und ihren ganz persönlichen Rückblick darauf geschrieben haben. Los geht’s!
Rückblick Nayri:
Gemeinsam mit Frau van den Bruck hatten drei Schüler ihres EF Pädagogik-Kurses die Möglichkeit in Bielefeld der Siegerehrung der diesjährigen Pädagogik Olympiade unter der Leitfrage „Wie wollen wir lernen?“ beizuwohnen. Von den vier Beiträgen unserer Stufe war sogar einer in den Top 10, und obwohl nicht jeder, der einen Beitrag eingesandt hatte, die Möglichkeit bekommt hat nach Bielefeld an die Uni anzureisen, so war es doch für alle eine tolle Erfahrung daran mitzuarbeiten.
Der Tag barg viele neue Eindrücke, die kurzen Impulsvorträge von verschiedenen Professoren wie z.B. Klaus Hurrelmann waren eindrucksvoll und eröffneten neue Perspektiven über das aktuelle Schulsystem und die möglichen Veränderungen in der Zukunft. Besonders interessant waren die Impulse zu Alternativen Schulfächern von Margret Rasfeld.
Auch die zahlreichen Schülerbeiträge waren sehr inspirierend. Das Maß an Arbeit und die innovativen Ideen haben den eigenen Horizont erweitert und motiviert über sich hinaus zu wachsen, ebenso wie das eigenständige Erarbeiten eines kreativen und originellen Beitrages für diese tolle Chance des Austausches und der persönlichen Entwicklung.
Wir freuen uns schon darauf im nächsten Jahr erneut mitzumachen und miteinander zu arbeiten!
Rückblick Nina:
Am Freitag, den 20.02.26 war ich mit Nayri Kersten, Christina Schirling und Frau van den Bruck bei der Pädagogik Olympiade 2026 in Bielefeld. Nayris Vater war so nett und hatte Nayri und mich mit dem Auto gefahren. Wir sind ca. 3 Stunden gefahren. An der Universität Bielefeld waren einige der Einreichungen ausgehängt mit ihrer Platzierung. Zudem gab es Plätzchen und wir Schüler haben ein pinkes Bändchen bekommen, mit dem wir später in der Mittagspause unser Mittagessen umsonst in der Mensa bekommen haben. 🙂
Um 11 Uhr ging die Veranstaltung los. Wir saßen im Audimax. Mehrere Personen haben einen Vortrag gehalten. Am meisten beindruckt hat mich der Vortrag von Margaret Rasfeld und Jamila Tressel. Sie haben von zwei neuen Schulfächern erzählt, die es auch schon an ein paar Schulen gibt: „Herausforderungen“ und „Verantwortung“. Margaret Rasfeld war Schuldirektorin an einer Schule, die diese Fächer unterrichtet. Jamila Tressel war selbst früher auf dieser Schule und erzählte von ihren Erfahrungen mit dem Fach „Herausforderungen“. Dieses Fach beinhaltet, dass man sich selbst einer Herausforderung stellt, auf die man sich ein Jahr lang in der Schule vorbereitet. Z.B., dass man für drei Wochen in einer Gruppe nach England geht – mit nur 5€ pro Person am Tag! Egal wie das Wetter ist! Unter anderem war es auch eine Herausforderung, bei fremden Menschen zu klingeln und zu fragen, ob man z.B. im Garten übernachten darf. Die Schüler haben berichtet, dass sie positiv überrascht waren, wie freundlich viele Menschen sind. Diese Stellung einer Herausforderung gibt es 3-mal für jeweils drei Wochen: einmal im 8., 9. und 10. Schuljahr. Das andere Fach war „Verantwortung“, in dem Schüler sich außerhalb der Schule sozialen, ökologischen oder kulturellen Projekten widmen.
Nach der Mittagspause wurden die besten drei Einreichungen jeder Kategorie in einem 5 minutigen Video geehrt und haben Preise bekommen. Der Gewinner des ersten Platzes wurde nach vorne geholt und interviewt. Um 15.45 Uhr war die Veranstaltung beendet. Es war ein sehr schönes Erlebnis. Vielen Dank an Nayri Kersten, dass du uns über deine Einladung mitgenommen hast und vielen Dank an Frau van den Bruck, dass sie uns die Teilnahme ermöglicht hat!
Text: Nina / Nayri, Fotos; Wiebke van den Bruck

