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Das langersehnte Theaterwochenende des Literaturkurses ging Ende Januar in die nächste Runde. Von Samstag bis Sonntag trafen wir uns auf dem Wolfsberg und tüftelten weiter an unserem diesjährigen Theaterstück „Ein Fest mit Folgen“. An dieser Stelle sei erwähnt, dass wir uns dieses Jahr ein Stück für die Bühne des Konrad-Adenauer-Gymnasiums selbst ausdenken, niederschreiben und umsetzen – ein Mammutprojekt, bei dem die zwei Schulstunden pro Woche längst nicht ausreichen. Daher sind wir auf Arbeit von zu Hause oder auf solch ein Wochenende angewiesen.  

Nachdem wir mittags ankamen und unsere Zimmer fertig eingerichtet hatten, begannen wir direkt mit diversen Übungen, um die Teamfähigkeit zu stärken. Bei einer der Übungen sollten wir bspw. die Bewegungen eines Partners oder einer Partnerin möglichst genau nachmachen. Die eine Person machte sich morgens vor dem Spiegel fertig, mit allem, was dazu gehört: umziehen, Zähne putzen, rasieren, schminken und Haare kämmen, während der oder die andere jede kleinste Bewegung genauestens imitierte. Das ist gar nicht so einfach, wie es sich anhört, und muss daher in extremer Zeitlupe geschehen. Eine andere Übung war die „Menschliche Wand“. Das Ensemble stellte sich dicht gedrängt an eine Seite des Raumes, während ein Ensemblemitglied von der anderen Seite auf die „Menschliche Wand“ zulief. Alle mussten einmal dran und sich darauf verlassen, von den anderen behutsam abgebremst zu werden. 

Nach dem Mittagessen und einigen Aufwärmübungen, um die Stimme zu aktivieren, begannen wir mit der weiteren Ausarbeitung der Szenen, die natürlich noch strengster Geheimhaltung unterliegen! Man kann aber sagen, dass wir wirklich gut vorangekommen sind und vieles niedergeschrieben haben. Zwischendurch sorgte die angeleitete Tiefenentspannung von Frau Becker wieder für neue Energie am Stück zu arbeiten. 

Als es dann nach dem Abendessen dunkel wurde, unternahmen wir noch eine Nachtwanderung rund um den Wolfsberg und arbeiteten selbst nach den eigentlichen Arbeitsphasen am Skript weiter. Außerdem wurden gleich zwei musikalische Einlagen für unser Theaterstück geplant. Das Spiel „Werwölfe von Düsterwald“ durfte auf dem Wolfsberg natürlich auch nicht fehlen. Nach einigen Runden des Spiels konnten sich die Theaterbegeisterten dem wohlverdienten, wenn auch kurzen, Schlaf widmen.  

Sonntag in der Frühe brachten unsere Lehrer uns direkt mit einem kleinen Sportprogramm in Schwung. Wir konnten uns zwischen Yoga mit Frau Becker und Joggen mit Herrn Lopes entscheiden. Nach dem Frühstück konnten wir uns erneut unserem Theaterstück zuwenden und spielten die zuvor eingeübten Szenen in chronologischer Reihenfolge durch. Mit einer abschließenden Reflexionsrunde endeten 24 sehr ereignisreiche Stunden der intensiven Theaterarbeit und Gemeinschaft.  

Großer Dank gebührt Herrn Lopes und Frau Becker, die für uns ehrenamtlich dieses Wochenende geplant und durchgeführt haben. Ebenfalls müssen die zwei Kollegen von der Technik erwähnt werden, die ihren Samstag geopfert haben, damit wir dem fertigen Werk Stück für Stück näherkommen können. Insgesamt war es eine durchgehend positive Erfahrung und ein Meilenstein für den Literaturkurs des Konrad-Adenauer-Gymnasiums.  

Text: Christian Gorris (Q1) / Foto: Beate Becker

PS: Seid gespannt, wenn es im Sommer auf den Brettern, die die Welt bedeuten, wieder heißt: Bühne frei für: „Ein Fest mit Folgen“.