Das klassische Stillleben hat den Weg in den Supermarkt gefunden. Statt kostbaren Objekten und Vanitas-Symbolen: Verpackungen, Logos, Angebote. Alltagsprodukte werden arrangiert, inszeniert – und plötzlich still.
Die Malereien der elften Klassen des Konrad-Adenauer-Gymnasiums erzählen von Vorlieben und Lebensstilen. In den Einkaufskörben landen Produkte mit den Labels bio, zero sugar, limited edition, proteinreich, ready to eat. Was verrät das über die, die es kaufen? Und was passiert, wenn man diese Ansammlungen im Einkaufskorb neu betrachtet und in ihrer visuellen Wirkung untersucht? In diesem Blickwinkel ordnen sie sich zu Kompositionen aus Farben und Formen.
Der Einkaufskorb? Kein alltägliches Objekt mehr. Eher ein kleines Porträt unseres Alltags.
Text / Video: Elisa Ehresmann

