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Hast du es auch schon bemerkt? Wenn du morgens das Fenster öffnest oder auf dem Schulhof stehst, ist es plötzlich viel lauter als noch vor ein paar Wochen. Richtig erraten – es sind die zurückgekehrten Zugvögel. Manche von ihnen haben eine unglaubliche Reise hinter sich und sind Tausende von Kilometern geflogen, um pünktlich zum Frühling wieder bei uns zu sein. In diesem Artikel erfährst du, wer die Rückkehrer sind und warum sie eigentlich den weiten Weg auf sich nehmen.

Wie ihr wahrscheinlich wisst, kommen nicht alle Vögel auf einmal, sondern nacheinander. Die folgenden Arten könnt ihr jetzt schon finden:

Der Star: Er ist ein echter Verwandlungskünstler. Sein Gefieder glänzt in der Sonne metallisch und er ist dafür bekannt, andere Geräusche perfekt zu imitieren – manchmal klingt sein Gesang sogar wie ein Handyklingeln. Er kommt meist aus West- oder Südeuropa zurück.

Der Hausrotschwanz: Du erkennst ihn sofort an seinem rötlichen Schwanz, mit dem er ständig aufgeregt zittert. Er liebt Hausdächer und Mauervorsprünge und ist aus dem Mittelmeerraum heimgekehrt.

Der Zilpzalp: Er macht es uns einfach, ihn zu erkennen. Er singt nämlich unermüdlich seinen eigenen Namen: „Zilp-zalp, zilp-zalp“. Er hat den weiten Weg aus Nordafrika hinter sich.

Die Rauchschwalbe: Sie ist eine wahre Rekordfliegerin und kommt aus dem fernen Afrika (südlich der Sahara) zu uns. Du erkennst sie an ihrem rasanten Flug und den langen Schwanzspießen.

Die Mönchsgrasmücke: Die Männchen tragen eine auffällige schwarze „Kappe“ auf dem Kopf. Ihr Gesang ist ein wunderschönes, lautes Flöten, das man jetzt in fast jedem Park hören kann. Sie überwintern nicht sehr weit weg in Südeuropa.

Aber warum nehmen sie überhaupt den langen Weg auf sich?

Hinter dieser riskanten Reise steckt ein genialer Plan der Natur: Die Suche nach dem perfekten Buffet. Sobald es bei uns wärmer wird, erwacht das Insektenleben und bietet massenhaft Käfer, Mücken und Raupen. Das ist das ideale Kraftfutter, um die hungrigen Vogelkinder im Nest satt zu bekommen. Außerdem sind die Tage hier im Sommer viel länger als im Süden, was den Vögeln mehr Zeit gibt, auf Nahrungssuche zu gehen.

So kannst du ihnen helfen

Nach den langen Reisen sind die Vögel meist müde und haben anfangs Schwierigkeiten genug Futter zu finden und sich wieder richtig einzuleben. Daher habe ich hier einige Ideen aufgelistet, wie du ihnen helfen kannst. Aber auch hier lebenden Vögel können eure Hilfe gebrauchen.

Nahrung und Wasser bereitstellen 

Weiterfüttern im Frühling: Oft ist das natürliche Futterangebot im Frühjahr noch gering ist, hilf eine Weiterfütterung, die Vögel kräftiger für die Brutzeit zu machen.

Hochwertiges Futter: Sonnenblumenkerne, Erdnüsse und spezielle Mischungen mit hohem Fettgehalt bieten viel Energie und sind damit perfekt zum Füttern.

Fettfutter & Insekten: Meisenknödel und Insektenfresser-Futter helfen Meisen, Rotkehlchen und Amseln.

Wasserstellen: Täglich frisches Wasser zum Trinken und Baden ist besonders an warmen Tagen essenziell. 

Nisthilfen anbieten

Nistkästen aufhängen: Bis zum Frühjahr sollten Nistkästen aus gutem Material bereitstehen, da viele Vögel bereits früh mit dem Nestbau beginnen.

Wichtig: Ältere Nistkästen sollten am besten gereinigt werden.

Ich hoffe euch hat der Artikel gefallen und Dankeschön, das ihr bis hierhin gelesen habt.

Text: Fine; Foto: Bild von Peter Schmidt auf Pixabay