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Am 10 Februar 2026 gab es in einer Schule in einer kleinen Gemeinde von Kanada namens British Columbia einen schweren Waffenangriff zunächst in einem Wohnhaus, wo die Täterin eine 39 jährige und ihren 11 jährigen Sohn tötete. Anschließend fuhr siezu der Tumbler Ridge Secondary School und dann begann die Schießerei. Sie erschoss vor Ort mindestens 6 Personen: einen 39 jährigen Lehrer und 5 Kinder im Alter von 12-13 Jahren. Mehr als 25 wurden verletzt, zwei davon schwer. Als die Polizei eintraf, fanden sie die Leiche der Täterin, sie starb an ihren Verletzungen, die sie sich zuvor selbst zugefügt hatte.

Mehr über die Täterin: Die Leiche wurde als Leiche der 18 jährigen Jesse van Rootselaar identifiziert, welche damals schon Kontakt mit der Polizei hatte aufgrund von psychischen Gesundheitsproblemen. Jesse war ehemalige Schülerin der Schule, hatte sie aber vor ungefähr vier Jahren verlassen. Sie hatte ihre Waffenlizenz 2024 verloren und ihre Tatwaffen, die am Tatort gefunden wurden waren nicht auf sie registriert. Nach Aussagen der Polizei gab es kein bestimmtes Tatmotiv, wie ausgesuchte Opfer oder ähnliches. Den Grund, weshalb Jesse eine Schießerei angefangen hatte, werden wir also so gut wie nie erfahren.

Insgesamt starben acht Leute, zwei im Wohnhaus und sechs an der Schule. Die kleine Gemeinde mit circa 2700 Einwohnern stand unter Schock. Alle Schulen wurden vorübergehend geschlossen und es gab eine Unterstützungsangebote für die Angehörigen der Verstorbenen. Kanadas Premier Minister Mark Carney war sehr schockiert über die Tat und entschloss sich die Flaggen auf Halbmast zu setzen. Der Angriff war einer der tödlichsten Massenschiesserei in den letzten Jahren und die schwerste an einer Schule seit dem Polytechnikum Massaker aus 1989.

Text: Liane, Foto: Bild von Clker-Free-Vector-Images auf Pixabay