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Hier ist ein Mini-Review von einer Serie, die ich letztens gelesen hab: Ashita no Joe ist keine Serie über Boxen, sondern über einen Mann, der boxt. Und dennoch ist es der beste Sport-Anime, den ich je gesehen habe.

In Ashita no Joe geht es weniger um Boxen als Sport, sondern vielmehr darum, wie es zum Lebenselixier eines Mannes werden kann und wie sich das auf ihn und sein Umfeld auswirkt.

Die Geschichte von Ashita no Joe, erzählt aus der Perspektive des großartigen Protagonisten Joe Yabuki, hatte großen Einfluss auf das junge Publikum der damaligen Zeit. Joes Lebensweg, sein Streben nach Sinn in einem zuvor sinnlosen Leben, seine motivierte Art, gepaart mit den Zuständen in den Doya-Slums, machten ihn 1968 zu einer Figur, mit der sich die junge Generation sehr identifizieren konnte.

Es ging sogar so weit, dass sie eine (reale) Beerdigung für eine verstorbene, fiktive Figur inszenierten. Die Macher selbst konnten kaum fassen, wie groß der Einfluss von Ashita no Joe als Geschichte war. Noch ein Beispiel wäre, dass es einen Flugzeug-Anschlag gab und die jungen Männer folgenden Satz schrien: „Wir sind der Joe vom Morgen“ (Ashita = Morgen). Noch ein Fall wäre, dass die berühmtesten Mangas wie Dragon Ball oder Jojos Bizarre Adventure alle die berühmte „Weiße-Asche-Pose“ von Joe Yabuki gemacht haben.

Eine berühmte Bewegung vom Manga war der Cross Counter und Ashita No Joe hat es irgendwie geschafft, dies zu popularisieren, sodass Medien wie The Simpsons, Tekken oder Creed dies referenzierten.

Nicht nur der Hauptcharakter ist interessant, sondern auch die Nebencharaktere wie Rikiishi oder Carlos, weil sie eine sehr besondere Beziehung mit Joe hatten.

Während Hajime no Ippo (ein weiterer Box-Anime) aufgrund seiner Langlebigkeit, seiner Charaktere und anderer Faktoren einen enormen Einfluss auf die Manga-Welt hatte, war Ashita no Joe ein gesellschaftlich relevantes Kunstwerk, das zum Symbol der protestierenden Jugend wurde und weit über die Grenzen des Mediums hinauswuchs, um ein kulturelles und soziales Symbol zu werden.

Ashita no Joe gehört zu den wenigen Serien, die ich als Meisterwerke der Fiktion betrachte, und Joe war der beste Hauptcharakter.

Text: Muhammed, Foto: Bild von Clker-Free-Vector-Images auf Pixabay