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Der Religionskurs KR der 10. Klasse von Frau Keßler beschäftigt sich gerade mit der „Symbolik des Kirchenraumes“. Und wo kann man solche Symbolik denn besser erforschen als – genau, vor Ort in der Kirche! Nachdem bereits die Alte Kirchen und die St. WIllibrordkirche in Kellen besucht worden waren, machten sich die Schülerinnen und Schüler auf in die Stadt mit der größten Kirchendichte am unteren Niederrhein: Kevelaer!

Mit dem Zug ging es problemlos in die Pilgerstadt, in der gleich sechs Kirchen auf dem Programm standen. Die erste war die St. Antonius-Kirche, die eine besondere Geschichte hat: nachdem sie 1982 bis auf die Grundmauern niedergebrannt war, wurde sie neu errichtet und zeigt nun in alten Mauern ein ganz modernes Inneres. Beeindruckend ging es weiter mit der über und über bemalten Marien-Basilika aus dem 19. Jahrhundert, deren verschwenderisches Design den Schülerinnen und Schülern so manches „Wow“ entlockte. Durch einen Besuch am Gnadenbild der Maria Consolatrix Afflictorum (Trösterin der Betrübten) in der Gnadenkapelle wurde klar, wie die Wallfahrt überhaupt entstanden ist, und in der Kerzenkapelle waren Hunderte von Pilgerwappen der Gemeinschaften zu sehen, die sich immer wieder aufmachen zur Pilgerfahrt nach Kevelaer.

Ein kurzer Blick in die Sakramentskapelle neben der Basilika und ein ebenso kurzer Blick in die orthodoxe Kirche konnten leider nicht weiter vertieft werden, da dort jeweils Gottesdienste stattfanden. Aber mindestens so interessant wie die prächtigen katholischen Kirchen war dann, am Ende des Ausflugs, die evangelische Kirche, die 1962 am Rande der Innenstadt errichtet worden war. Die besondere Form der Zeltkirche mit dem extra stehenden Turm sollte den evangelischen Flüchtlingen nach dem Zweiten Weltkrieg ein Zuhause geben. Auch hier machte die besondere Architektur großen Eindruck!

So konnten die Schülerinnen und Schüler in kürzester Zeit viele verschiedene Kirchen aus unterschiedlichen Bauzeiten, mit unterschiedlichen Zielen und Zwecken auf sich wirken lassen. Wir danken herzlich den Gemeinden in Kevelaer, dass wir die Kirchen besuchen durften – und insbesondere Frau Kraft-Englich von der evangelischen Gemeinde, die extra für uns die Kirchentür geöffnet und uns viel über die Geschichte der Kirche erzählt hat!

Text: Judith Keßler, Fotos: Judith Keßler / Klaus Hoffstadt