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Konkretisierung der Corona-Regelungen für den Schulbetrieb (Stand: 27.10.2020)

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

wie euch und Ihnen bereits bekannt ist, haben wir Anweisungen vom MSB bekommen, auf dem gesamten Schulgelände auf einer Mund- und Nasenbedeckung auch im Unterricht zu bestehen. Zusätzlich soll während des Unterrichts im 20-5-20 Takt gelüftet werden, d.h. 5 min Stoßlüften in der Mitte der 45 min Stunde. In den 20 min Einheiten sollen die Fenster geschlossen bleiben, wenn das Wetter dies erfordert.

Gestern haben wir für unsere Schule folgende Konkretisierungen entschieden:

Pausen:

  • es gibt einen neuen Lageplan – hier klicken!;
  • die Überdachung vor dem Sekretariat ist für Schülerinnen und Schüler gesperrt;
  • es gibt getrennte Ein- und Ausgänge für die Sek I/Sek II (Sek I: Haupteingang; Sek II: Hintertür am Musikraum 164);
  • es gibt getrennte Schulhöfe (Sek I: Platz vor dem Haupteingang; Sek II: wie bisher, hinter dem Ganztagsbereich) mit markierten Esszonen für Sek I/Sek II im Schlechtwetterfall (Sek I: Überdachung Haupteingang; Sek II Überdachung Ganztag);
  • wenn das Wetter es zulässt, darf auch in den nicht überdachten Zonen getrunken bzw. gegessen werden, allerdings muss auch da der Mindestabstand eingehalten werden und nicht essende Mitschüler/innen müssen Mund- und Nasenschutz tragen;

Essen / Getränke:

  • im Schulgebäude dürfen keine Getränke bzw. Speisen verzehrt werden;
  • Ausnahme: Falls eine Getränkeaufnahme dringend erforderlich ist, darf dies, nach Absprache mit der Lehrperson, nicht in der Klasse, sondern nur auf dem Flur einzeln geschehen;
  • Schülerinnen und Schüler können sich in den Pausen zwischen ihrem zugewiesenen Schulhof und dem Erdgeschoss des Schulgebäudes bewegen;
  • ein Einkauf in der Cafetaria ist möglich.

Bitte haltet euch und halten Sie sich an diese Regeln! Über diesen Link erhalten Sie aktuelle Informationen zu den Corona-Regelungen in NRW.

Gründungsgeschichte und Namensgeber

Die Gründung

Geplant und eingerichtet als mathematisch-naturwissenschaftliches Gymnasium, stößt das Konrad-Adenauer-Gymnasium bei seiner Gründung 1969 auf großes Interesse der Bevölkerung. Die Entwicklung der Schülerzahlen ist auch in den folgenden Jahren beachtlich. Die Aufbauphase des Konrad-Adenauer-Gymnasiums ist gekennzeichnet durch die Aufnahme und Umsetzung der pädagogischen Reformansätze, die in den späten sechziger Jahren wissenschaftlich diskutiert wurde.

Zweite Phase

Die zweite Phase der Entwicklung am Konrad-Adenauer-Gymnasium – beginnend in der Mitte der siebziger Jahre – ist die eigentliche Ausbauphase. Sie fällt in die Zeit der Oberstufenreform, seit der in Kleve an allen (damals noch) drei Gymnasien sämtliche Fächer nach einheitlichen Richtlinien unterrichtet werden. Damals nimmt das Konrad-Adenauer-Gymnasium die Kooperation mit den beiden anderen Klever Gymnasien auf: Schüler der Oberstufe können Kurse an der eigenen und an den beiden anderen Schulen besuchen.

— Lesen Sie hier den Artikel in der RP zur Geschichte der Namensfindung unserer Schule! —

Die achtziger Jahre stellen die Schule vor neue Aufgaben. Die vielfältigen Probleme der modernen Industriegesellschaft wirken sich auch auf die Kinder und ihre schulische Leistungsfähigkeit, ihre Lernmotivation und ihre Lernbereitschaft aus. Die Schule muss Antworten auf die Frage finden, wie diesen Herausforderungen angemessen begegnet werden kann.

“Mit Kopf und Hand”

Das Lehrerkollegium des Konrad-Adenauer-Gymnasiums befasst sich erneut mit pädagogischen Reformansätzen, und zwar insbesondere mit der Frage, ob die genannten Schwierigkeiten sich z.B. dadurch beheben lassen, dass dem traditionellen gymnasialen Bildungskanon Elemente zugeordnet werden, die darauf zielen, neben den theoretischen auch die praktischen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler zu fördern: Lernen mit Kopf und Hand.

Denn schulisches Lernen – gymnasiales Lernen, insbesondere – läuft häufig Gefahr, den Bezug zur Praxis, die Einbindung in die konkrete Lebenssituation oder den Anwendungsaspekt des Lernens zu vernachlässigen. Die Beziehung zwischen Theorie und Praxis wird nicht erlebbar. Dieses Defizit hat negative Auswirkungen auf die kindliche ,,Lust am Lernen”.

Eine Lösung wird darin gesehen, das gymnasiale Pflichtprogramm durch Kurse zu ergänzen, die diesen Theorie-Praxis-Bezug in besonderer Weise akzentuieren. Die Schule legt im Jahre 1985 ein in sich geschlossenes Konzept zur Umwandlung der Schule in ein Gymnasium in Ganztagsform mit erweitertem Bildungsangebot vor.

Die Anmeldezahlen bestätigen, dass eine Reform, die auf neue Herausforderungen neue Antworten findet, dann auf breite Zustimmung stößt, wenn dabei Bewährtes und Erprobtes erhalten bleiben.

Lesen Sie auch den Bericht auf dem Kle-Blatt-Blog über die Namensgebung!

Bilder vom Beginn

Fotos: Frau Klett

Namensgeber

Und wer war eigentlich Konrad Adenauer?

Bundesarchiv B 145 Bild-F078072-0004, Konrad Adenauer

Bildquelle: Bundesarchiv, B 145 Bild-F078072-0004 / Katherine Young / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

Konrad Hermann Joseph Adenauer (* 5. Januar 1876 in Köln; † 19. April 1967 in Rhöndorf; eigentlich Conrad Hermann Joseph Adenauer) war von 1949 bis 1963 der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland und von 1951 bis 1955 zugleich erster Bundesminister des Auswärtigen.

Lesen Sie hier und – für Wikipedia-Fans – auch hier mehr zu seiner Person und zu seinem politischen Wirkn. Weitere Informationen außerdem auf der Seite des Kanzleramtes.

Konrad-Adenauer-Stiftung

Übrigens ist die nach dem Kanzler und Namensgeber unserer Schule benannte Konrad-Adenauer-Stiftung der Geschichte unseres Landes verpflichtet. Mit Veranstaltungen und Ausstellungen an Schulen sorgt sie z.B. dafür, dass wichtige historische Themen den Schülerinnen und Schülern näher gebracht werden. So wurde kürzlich eine Ausstellung über die DDR (Titel: “Mythos und Wirklichkeit”) im PZ des KAG eröffnet. Lesen Sie mehr dazu hier!

Konrad Adenauer Gymnasium Kleve

Konrad Adenauer Gymnasium Kleve