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AG FAIRSTÄNDNIS Reise El Salvador

Teilnehmer berichten von ihrer Reise vom 28. Juni bis zum 24. Juli 2012

30. Juni 2012:

Ein kurzer Gruss aus El Salvador. Wir sind wohlbehalten in San Salvador angekommen.  Bis jetzt hat alles super geklappt. Wir sind hier sehr herzlich empfangen worden und haben heute  eine Sightseeingtour durch die Hauptstadt unternommen. Am Sonntag gehts dann an die Küste nach Nueva Esperanza. Viele Gruesse an das Kollegium.
Bruno Janßen

Die Reise war stressig, aber wir haben alles gut überstanden. Unser erster Tag neigt sich so langsam dem Ende zu. Wir waren heute im Zentrum von San Salvador unterwegs und haben die Kapelle besucht, in der Monseño Romero ermordet wurde. Außerdem waren wir auf dem Statvulkan, von dem man einen prima Ausblick hat. Morgen geht’s zu einem Vulkansee und zu den Maya-Ruinen. Für die, die zum ersten Mal hier sind, ist vieles besonders eindrucksvoll – vor allem der krasse Unterschied zwischen arm und reich von einer in die andere Straße. Ich selbst habe viele Sachen von meinem ersten Aufenthalt in El Salvador wiedererkannt. Besonders freue ich mich darauf, bald alle Bekannten und Freude wieder zu sehen.
Lisa Michels

4. Juli 2012

¡Holla y saludos de el Salvador!

Wir sind jetzt den 5. Tag in El Salvador und ich komme nun dazu eine Mail zu schreiben.
Unsere ersten zwei Tage haben wir in San Salvador verbracht, wir waren im Stadtzentrum unterwegs, haben uns die Kapelle angeguckt, in der sie vor 32 Jahren Monseñor Romero erschossen haben. Neben dieser Kapelle ist ein kleines Museum zu Ehren des Monseñor eingerichtet worden. Dort haben wir eine der Nonne getroffen, die dabei war als Romero erschossen wurde. Danach waren wir am Porto de Diabolo, ein wunderschöner Berg mit einer wahnsinnigen Aussicht über die Gegend.

Am zweiten Tag waren wir bei einer Maya Ruine, wahnsinnig beeindruckend und toll restauriert, das hätte ich nicht gedacht, dass dort so viel Wert darauf gelegt und so viel Geld investiert wird. Danach waren wir auch noch an einem Vulkansee und am Cerio Verde, einem Berg über 2000 m Höhe. Dort haben wir von einem verlassenen Hotel auf den Vulkan sehen können und unter uns ein Gewitter miterlebt. Zu diesem Hotel gibt es eine witzige Geschichte: In den 1960er Jahren haben US-Amerikaner dieses Hotel errichtet, um eine touristische Attraktion aus dem dauernd rauchenden und spuckenden Vulkan zu machen. Jedoch am Tag der Eröffnung hat der Vulkan aufgehört zu spucken.

Jetzt sind wir den dritten Tag in Nueva Esperanza. Zuerst haben wir uns im Gästehaus eingerichtet, welches sich in den letzten 2 Jahren sehr gut entwickelt hat. Jetzt sind wir dabei die offiziellen Besuche zu machen: Directiva, Kooperative, Centro Escular, Kindergarten, Instituto. Im Centro Escular wurden wir sehr freundlich  begrüßt; alle Kinder standen Spalier, haben applaudiert und sich wirklich gefreut (trotz einer Stunde Verspätung unsererseits). Im Kindergarten haben wir Luftballontiere gebastelt und den Kindern so eine riesige Freude gemacht.

Jetzt  bin ich gerade mit dem von uns finanzierten Schulbus-Viehanhänger zu Acudesbal  gefahren und sitze auf dem Arbeitsplatz meiner Hermanita Lupe, die 2010 bei mir zu Gast war, und hab einen speziellen Computer nur für mich alleine.  Ja, Familienbeziehungen sind was Feines.

Das Internet in Nueva Esperanza ist leider nicht mehr vorhanden. Ein großer Teil der Computer ist bei der Flut zerstört worden und es gab wieder Kupferdiebstahl, das heißt, es gibt auch momentan keine Internetleitung.

Das waren meine neusten Eindrücke. Ab morgen fangen wir an auch mitzuarbeiten, was sicher spannend wird und wovon ich in meiner nächsten Mail berichten werde.

Bis dahin wieder viele liebe Grüße nach Deutschland.    Lisa Michels

Wir haben gerade noch einmal die Gelegenheit ins Internet zu kommen. Die Möglichkeit möchten wir nutzen über die letzten Erfahrungen hier in Nueva Esperanza zu berichten:

Nach drei kühlen Tagen in San Salvador (30 Grad) sind wir gut in der Partnergemeinde Nueva Esperanza und somit 38 Grad im Schatten angekommen.

Die Offenherzigkeit und gute Laune der Menschen hier trägt uns über Anpassungsschwierigkeiten an die Zeitumstellung und das Klima hinweg und alle der Delegation haben sich nun am 3 Tag hier vor Ort gut an die Gegebenheiten gewöhnt und genießen die Ausflüge und saugen die unverwechselbaren Eindrücke auf. Die nachfolgenden zwei Fotos zeigen einen Tanz, den die Kinder zum Empfang im Kindergarten für uns vorbereitet haben, und das Herstellen von Luftballontieren und -hüten und Seifenblasen für die Kindergartenkinder durch unsere Schülerinnen und Schüler.

Viele Grüße an alle Daheimgebliebenen von der gesamten Delegation.    Sebastian Thimm

Zeitungsartikel aus der RP vom 8. September 2012

Konrad Adenauer Gymnasium Kleve

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